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Privathaushalte
Hier finden Sie unsere Angebote über Enthärtungsanlagen für Privathaushalte.
Gerne legen wir auch Wasserenthärtungsanlagen für ihr Eigenheim aus. Die Wahl der richtigen Anlage hängt von verschiedenen Faktoren ab. - Ihr täglicher Wasserbedarf - Der Grad der deutschen Wasserhärte
Solartechnik
Hier finden Sie unsere Angebote rund um die Solartechnik
Für das Reinigen Ihrer Fenster, Solarmodule und Photovoltiakanlagen wird in der Industrie und im privaten Bereich vollentsalztes Wasser verwendet.
Landwirtschaft
Hier finden Sie unsere Angebote zur Denitrifikation.
Nitratfilteranlagen - Nach der Trinkwasserverordnung ist der Grenzwert für Nitrat festgesetzt worden, demnach dürfen nicht mehr als - 50 mg/l Nitrat vorhanden sein.
Industrie / Gewerbe
Wasseraufbereitung in der Galvanik, Flaschen.- & Metallindustrie, Großküchen, Waschanlagen uvm.
- UV-Desinvektion - Teilentsalzung nach dem Umkehrosmoseverfahren - UV-Desinvektion - Filtertechnik zum Partikelrückhalt - Aktivkohlefilter zum Chlorrückhalt
Herzlich willkommen in Ihrem Onlineshop

... für Wasserenthärtungsanlagen, Entkalkungsanlagen, Enteisenungsanlagen, Weichwasseranlagen, Mangan. - und Eisenfilteranlagen, Teil. - und Vollentsalzungspatronen, Ultraviolette Sterilisation, Wasserfilter, Nachfüllgranulat, Filtergranulat sowie alles rund um die Wasserfiltration.

Genießen Sie Wasser auf vorteilhafte und wohltuende Art

Es freut uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.
Wir sind Ihr Experte in der Wassertechnik am Niederrhein und legen die gewünschten Anlagen individuell nach Ihrem Kundenwunsch aus. Im Bereich der Filtration bieten wir bewährte Technik zu fairen Preisen an. Alltäglich positives Feedback unserer Kunden lässt auf hohe Qualitätsstandards und eine verlässliche Termineinhaltung schließen.

Von der Dichtung bis zum Steuerventil

Unsere Anlagen erhalten wahlweise ein zeitgesteuertes oder mengengesteuertes Steuerventil.
Es kommen ausschließlich hochwertige Filtermedien zur Anwendung.                     

Kompetente Beratung, Kundenzufriedenheit, und professioneller Service sind für uns ebenso
selbstverständlich wie ein optimales Preis-Leistungsverhältnis.

Wir freuen uns über ihren Besuch und wünschen ihnen viel Spaß mit unserem Shop.


Ihr Team der Aquintos-Wasseraufbereitung
Unsere Wasserenthärtungsanlagen werden unmittelbar nach Bestellung auf ihren Anspruch und Bedarf vor Auslieferung bei uns in Voerde hergestellt. Aufgrund unserer hohen Ansprüche an uns selber, werden unsere Hersteller sowie Lieferanten nach strengsten Qualitätskriterien ausgewählt, so dass wir unsere Wasserenthärtungsanlagen zu fairen Preisen anbieten können.

Bei uns bekommen Sie eine professionelle und fachmännische Unterstützung für die richtige Auslegung einer Wasserenthärtungsanlage mit einer klaren Preisgestalltung ohne versteckte Kosten.

Unsere kundenfreundlichen Mitarbeiter werden sie ausführlich und kompetent beraten, ob am Telefon unter der Rufnummer 02855-3041262, per E- Mail über info@aquintos-wasseraufbereitung.de oder auch vor Ort.

Die richtige Wasserenthärtungsanlage aus einer großen Auswahl an Enthärtungsanlagen auszuwählen. Die Zufriedenheit unserer Kunden liegt uns am Herzen und eine positive Kundenbewertung bzw. Weiterempfehlung ist gleichzeitig unsere beste Werbung.

Wir bieten Wasserenthärtungsanlagen in verschiedenen Bauarten und Größen sowie durchflussleistungen und Materialausführungen an. Angefangen bei der Kabinettenthärtungsanlage sowie DVGW-geprüften Enthärtungsanlage, bis hin zur Einzel- oder Doppelenthärtungsanlage im Pendelverfahren oder parallel betrieben.

Enthärter im Gleichstromverfahren oder Gegenstromverfahren, Enthärter in Reihen-Wechsel-Schaltung auf Anfrage und das ganze für ein Höchstmaß an Betriebssicherheit.
FAQ´s

Was ist eine DVGW-geprüfte Wasserenthärtungsanlage – Entkalkungsanlage


Der DVGW, der deutsche Verein des Gas.- und Wasserfaches, steht für die technische Selbstverwaltung im Gas.- und Wasserfach. Sein technisches Regelwerk ist die Grundlage für Sicherheit und Zuverlässigkeit in der deutschen Gas.- und Wasserversorgung, Forderung nach DIN 1988. Ein möglicher Ersatz für nicht DVGW- geprüfte Enthärtungsanlagen wird durch den Einsatz eines Systemtrenner ermöglicht. Eine DVGW-Zertifizierung ist der verlässliche Nachweis für die Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik.


Demnach werden Wasserenthärtungsanlagen auf Antrag des Herstellers überprüft, ob diese bestimmte Kriterien erfüllen. Neben allgemeinen sicherheitstechnischen Belangen wird für DVGW-geprüfte Enthärtungsanlagen gefordert, dass diese mindestens zu 80% wirksam sind. Ein Verkeimungsschutz in Form einer Chlordesinfektionseinheit vorhanden ist und das ein Rückfluss von aufbereitetem und enthärtetem Wasser in das öffentliche Wasserleitungsnetz nicht möglich ist. Der vom DVGW geforderte Keimschutzmodus ist im Prinzip eine gute Idee, in der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass hin und wieder (insbesondere bei Altbauten) unangenehme Geschmacksveränderungen auftreten können und der Einsatz einer nachgeschalteten Dosierstation mit einem Dosiermittel speziell für ihre Rohrleitung nötig ist. Der Keimschutz wird durch eine Elektrolyse erreicht, indem eine Elektrode das Natriumchlorid der Solelösung in seine Bestandteile Chlor und Natrium aufspaltet. Das für eine Regeneration gelöste Natriumchlorid übernimmt einen Keimschutz nur zu 99%.

Durch den Einsatz einer Chlordesinfektionseinheit wird der Keimschutz zu 100% gewährleistet, wenn nach vier Tagen kein Wasser entnommen wurde wird eine sogenannte Zwangsregeneration durchgeführt. Somit wird eine Überkonzentration an Keimen verhindert. Im Anschluss an den Entkeimungsvorgang wird die Anlage dann gründlich gespült. Bei nicht DVGW-geprüften Enthärtungsanlagen ist ein Rohr- bzw. Systemtrenner oder Rückschlagventil zwingend erforderlich.

Die Rückflusssperre besitzen in der Regel nur DVGW-geprüfte Anlagen. Der Preisvorteil der nicht DVGW-geprüften Anlagen ist bei unseren Enthärtungsanlagen immer noch gegeben.


Einen Rohrtrenner / Systemtrenner in 1/2“ erhalten sie bei uns schon ab 139,00 €. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sie mit einer DVGW-geprüften Wasserenthärtungsanlage auf der sicheren Seite sind, gleichwohl muss diese Sicherheit natürlich auch durch sie bezahlen werden.


Wir meinen, dass im privaten Bereich eine mengengesteuerte / computergesteuerte Kabinettenthärtungsanlage/ Einzelenthärtungsanlage ausreichend ist. Eine DVGW-geprüfte Anlage ist nicht unbedingt erforderlich, jedoch muss dann ein Rohrtrenner vor die Enthärtungsanlage eingebaut werden.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, ist mit einer DVGW- geprüften Entkalkungsanlage bestens bedient. Was jedoch nicht heißen, soll dass nicht geprüfte Enthärtungsanlagen unzuverlässiger arbeiten.

Im Industriebereich sind die Enthärtungsanlagen grundsätzlich nicht DVGW-geprüft, gleichwohl sind die Anforderungen dort oft wesentlich höher.

Was ist Wasserhärte wie und wo entsteht sie?

Die im Wasser gelösten Härtebildner wie Calciumionen (Ca2+) und Magnesiumionen (Mg2+), sowie die in minimalen Spuren enthaltenen Strontiumionen und Bariumionen HCO3- in Form von Härtebildner bilden den Kalk, den sie auf z.B. ihren Perlatoren an Bad und Küchenarmaturen, Heizstäben im Wasserkocher u.a wahrnehmen. Beim Kalkanteil im Wasser spricht man von der Wasserhärte in Grad deutscher Härte (°dH) oder Grad französischer Härte (°fH). Die Ursachen der verschiedenen Kalkanteile (Wasserhärte) in einer Region, sind die unterschiedlichen Bodenschichten im Trinkwassergewinnungsgebiet. Die Wasserhärte entsteht beim Durchtritt von Wasser durch Böden und/oder Grundwasserleiter, welche im Trinkwassergewinnungsgebiet vorhanden sind. Je nach dem in welcher Region man sich befindet, nimmt das Wasser je nach geologischem Untergrund eine mehr oder weniger hohe Menge an Mineralstoffen wie Calcium (Ca2+) und Magnesiumionen (Mg2+) auf. In Gebieten mit hohem Gips (CaSO4 × 2 H2O) -, Kalk (VCaCO3)-, oder Dolomit (Ca-Mg-Misch Carbonat) kann durch die Auflösung von Gips aus gipshaltigen Schichten im Trinkwassergewinnungsgebiet auch schnell eine Wasserhärte von 44 °dH bzw. 78,5 °fH erreicht werden und demnach Kalkhaltiger (härter) ausfallen. In Regionen mit Sandstein, Basalt und Granit wird die Wasserhärte deutlich kleiner (weicher) ausfallen .

Des Weiteren wird durch einen saureren Regen ein großer Teil dazu beigetragen, das der Kalkanteil im Trinkwassergewinnungsgebiet erhöht wird. Aufgrund der Säure im Regenwasser wird der Kalkanteil in den Bodenschichten je nach Säure und Niederschlag erhöht.

Um die Wasserhärte zu messen, bieten wir in unserem Online-Shop Einzelhärtemessbestecke und Doppelhärtemessbestecke zum Ermitteln der Gesamthärte in Grad deutscher Härte ( °dH ) an.



Umrechnung für die Einheiten der Wasserhärte



°dH

°e

°fH

ppm

mval/l

mmol/l

Deutsche Grad

1°dH=

1

1,25

1,78

17,8

0,36

0,18

Englische Grad

1°e=

0,8

1

1,43

14,3

0,29

0,14

Französische Grad

1°fH=

0,56

0,7

1

10

0,2

0,1

Ppm CaCO3 (USA)

1 ppm

0,06

0,07

0,1

1

0,02

0,01

Mval/l Erdalkali- Ionen

1 mval/l

2,8

3,51

5

50

1

0,5

Mmol/l Erdalkali- Ionen

1 mmol/l

5,6

7,02

10

100

2

1



Erstregelung der Härtebereiche

Auf Verpackung von Wasch- und Reinigungsmitteln die Phosphate oder andere härtebildenden Stoffen enthalten, mussten nach § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 WRMG (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz aus dem Jahr 1987, BGBI. I S.875) seit 1988 abgestufte Dosierungsempfehlungen in Millilitern für die Härtebereiche 1 bis 4 angegeben werden. Gesetzlich vorgegeben waren dabei die Angaben bezüglich Millimol Gesamthärte je Liter. Es wurden folgende Härtebereiche definiert:

Härtebereich

Millimol Gesamthärte je Liter

°dH

1 (weich)

bis 1,3

bis 7,3

2 (mittel)

1,3 bis 2,5

7,3 bis 14

3 (hart)

2,5 bis 3,8

14 bis 21,3

4 (sehr hart)

über 3,8

über 21,3



Neuregelung der Härtebereiche

Am 1 Februar 2007 wurde vom Deutschen Bundestag die Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG) beschlossen, das am 5. Mai 2007 in Kraft getreten ist. Darin wurde u.a die Härtebereiche an europäischen Standards angepasst und die Angabe Millimol Gesamthärte je Liter wird durch die (aus chemischer Sicht unsinnig) Angabe Millimol Calciumcarbonat je Liter ersetzt. Wasserversorgungsunternehmen werden wohl weiterhin auch die Gesamthärte veröffentlichen, dies ist im Gesetz aber nicht vorgeschrieben. Nach Stellungsnahme des BMU gegenüber der DVGW soll Millimol Calciumcarbonat je Liter unverändert als Millimol Gesamthärte je Liter aufgefasst werden. Die neuen Härtebereiche unterscheiden sich kaum von der bisherigen, nur werden die Bereiche 3 und 4 zum Härtebereich ,,hart“ zusammengelegt und die Ziffern 1,2,3 und 4 werden durch die bereits oben beschriebe, Beschreibungen ,,weich“, ,,mittel“, und ,,hart“ ersetzt. Die neuen Härtebereiche sind wie folgt definiert:



Härtebereich

Millimol Calciumcarbonat je Liter

°dH

weich

weniger als 1,5

weniger als 8,4°dH

mittel

1,5 bis 2,5

8,4 bis 14°dH

hart

mehr als 2,5

mehr als 14°dH



Skala in der Schweiz

Gemäß Lebensmittelgesetz wird das Wasser in der Schweiz in sechs Härtestufen eingestellt, welche in Millimol pro Liter (Anzahl Calcium- und Magnesiumteilchen pro Liter Wasser) oder in französischen Härtegraden °fH angeben werden.


Härte in °fH

Mmol/l

Bezeichnung

0 bis 7

0 bis 0,7

sehr weich

größer 7 bis 15

größer 0,7 bis 1,5

weich

größer 15 bis 25

größer 1,5 bis 2,5

mittelhart

größer 25 bis 32

größer 2,5 bis 3,2

ziemlich hart

größer 32 bis 42

größer 3,2 bis 4,2

hart

größer als 42

größer 4,2

sehr hart




Wo werden die Wasserenthärtungsanlagen / Enthärtungsanlagen hergestellt und auf welche Kriterien wir für unsere Kunden achten?



Unsere Wasserenthärtungsanlagen werden unmittelbar nach Bestellung auf ihren Anspruch und Bedarf vor Auslieferung bei uns in Voerde hergestellt. Aufgrund unserer hohen Ansprüche an uns selber, werden unsere Hersteller sowie Lieferanten nach strengsten Qualitätskriterien ausgewählt, so dass wir unsere Wasserenthärtungsanlagen zu fairen Preisen anbieten können. Bei uns bekommen Sie eine professionelle und fachmännische Unterstützung für die richtige Auslegung einer Wasserenthärtungsanlage mit einer klaren Preisgestalltung ohne versteckte Kosten. Unsere kundenfreundlichen Mitarbeiter werden sie ausführlich und kompetent beraten, ob am Telefon unter der Rufnummer 02855-3041262, per E- Mail über info@aquintos-wasseraufbereitung.de oder auch vor Ort. Die richtige Wasserenthärtungsanlage aus einer großen Auswahl an Enthärtungsanlagen auszuwählen. Die Zufriedenheit unserer Kunden liegt uns am Herzen und eine positive Kundenbewertung bzw. Weiterempfehlung ist gleichzeitig unsere beste Werbung. Wir bieten Wasserenthärtungsanlagen in verschiedenen Bauarten und Größen sowie durchflussleistungen und Materialausführungen an. Angefangen bei der Kabinettenthärtungsanlage sowie DVGW-geprüften Enthärtungsanlage, bis hin zur Einzel- oder Doppelenthärtungsanlage im Pendelverfahren oder parallel betrieben. Enthärter im Gleichstromverfahren oder Gegenstromverfahren, Enthärter in Reihen-Wechsel-Schaltung auf Anfrage und das ganze für ein Höchstmaß an Betriebssicherheit.



Welche Parameter / Angaben werden benötigt um die richtige Wasserenthärtungsanlage / Entkalkungsanlage zu berechnen?





  1. Wie hoch ist die Wasserhärte in ihrem Trinkwasser in Grad deutscher Härte °dH? Sollten Sie die Wasserhärte nicht wissen, besteht die Möglichkeit diese über ihren Wasserversorger kostenfrei zu ermitteln. Gerne ermitteln aber auch wir die benötigte Wasserhärte für sie.

  2. Wie hoch ist die Natriumbelastung ihres Trinkwassers? In der Regel liegt diese zwischen 20 und 150 mg/l. Wenn sie keinen Wert haben, kann dieser bei ihrem Wasserversorger ebenfalls kostenfrei angefragt werden.

  3. Welche Restwasserhärte möchten sie nach dem Einsatz einer Wasserenthärtungsanlage erreichen? Wir empfehlen einen Wert für den täglichen Gebrauch im Privathaushalt von 7 °dH ( Grad deutscher Härte ). Für technische Anlagen gibt meistens die Bedienungsanleitung Auskunft darüber, welche Wasserhärte maximal toleriert wird. Bitte beachten Sie, das bei sehr vielen Anwendungen teil- oder vollentsalztes Wasser benötigt wird, so dass eine Wasserenthärtung nicht die richtige Wahl wäre. Oftmals wird hierbei jedoch fälschlicherweise eine Entsalzung gefordert. Sollten sie sich nicht sicher sein, zögern sie nicht und rufen uns an. Gerne setzen wir uns im Zweifelsfalle auch mit dem Anlagenbauer in Verbindung, damit die technischen Anforderungen ihrer teuren Anschaffung erfüllt werden. Z.b. Heizungsbefüllung in der Aluminium verbaut ist, Elektrodendampfbefeuchtern und Solaranlagen sollten mit Vollentsalztem Wasser betrieben werden.

  4. Wie hoch ist der Wasserverbrauch im Jahr in m³? Es wird empfohlen, den Wasserverbrauch aus dem letzten Jahr nachzusehen. Sollten sie keinen Wasserverbrauch aus dem Vorjahr haben, rechnen wir mit 125 Liter pro Person. Wenn sie noch einen Garten, Teich oder Pool mit Wasser versorgen wollen, sollte überlegt werden, ob die zusätzlichen Wassermengen ebenfalls über die Enthärtungsanlage versorgt werden müssen und die Menge an Wasserbedarf gegebenenfalls mit einrechnen.

Da wir alle Enthärtungsanlagen selber bauen, können wir ihnen eine auf sie individuell abgestimmte Enhärtungsanlage anbieten. Bei Fragen zögern sie nicht, und rufen uns einfach mal an. Sie erreichen uns montags - freitags von 08:00 - 17:00 Uhr unter der Rufnummer 02855/ 3041262 oder schreiben sie uns ihre Anfragen einfach per E-Mail unter info@aquintos-wasseraufbereitung.de wir bemühen uns alle Anfragen schnellst möglich zu beantworten.



Die Funktion einer Wasserenthärtungsanlage als kurze Beschreibung.

Die Wasserenthärtung nach dem Ionenaustauschprinzip ist ein Aufbereitungsprozess. Hierbei werden Kationen, insbesondere Calciumionen und Magnesiumionen, die für die Wasserhärte verantwortlich sind, unter Verwendung von Kationenaustauscherharzen gegen Natriumionen ausgetauscht.

Hierbei kommt ein stark saurer Kationenaustauscher in Natriumform zum Einsatz. Dieser Kationenaustauscher ist mit Natriumionen beladen und tauscht diese äquivalent gegen die Ionen der Härtebildner Calcium und Magnesium aus. Da bei der Wasserenthärtung lediglich ein Salz (Natursalz) gegen das andere ausgetauscht wird, spricht man auch von einem Neutralaustauscher. Der Prozess der Wasserenthärtung kann zur Regeneration im Gleichstromverfahren oder Gegenstromverfahren durchgeführt werden. Hierzu werden dem Ionenaustauscher Natriumionen im Überschuss angeboten. Zur Regeneration verwendet man eine gesättigte Kochsalzlösung, die beispielsweise durch das Auflösen von Kochsalztabletten hergestellt wird. Ist die Anlage in Betrieb, ist auf eine ausreichende Sole-Bildungszeit von mindestens 5 Stunden zu achten, bevor die gesättigte Sole zur Regeneration verwendet werden kann. Bei größeren Anlagen ist das Handling mit Kochsalz als Sack-Ware entsprechend aufwendig. Für solche eine Anforderung kommen dann Big-Bags zum Einsatz welche sie bei uns anfragen können.



Was ist Wasserhärte wie und wo entsteht sie?

Die im Wasser gelösten Härtebildner wie Calciumionen (Ca2+) und Magnesiumionen (Mg2+), sowie die in minimalen Spuren enthaltenen Strontiumionen und Bariumionen HCO3- in Form von Härtebildner bilden den Kalk, den sie auf z.B. ihren Perlatoren an Bad und Küchenarmaturen, Heizstäben im Wasserkocher u.a wahrnehmen. Beim Kalkanteil im Wasser spricht man von der Wasserhärte in Grad deutscher Härte (°dH) oder Grad französischer Härte (°fH). Die Ursachen der verschiedenen Kalkanteile (Wasserhärte) in einer Region, sind die unterschiedlichen Bodenschichten im Trinkwassergewinnungsgebiet. Die Wasserhärte entsteht beim Durchtritt von Wasser durch Böden und/oder Grundwasserleiter, welche im Trinkwassergewinnungsgebiet vorhanden sind. Je nach dem in welcher Region man sich befindet, nimmt das Wasser je nach geologischem Untergrund eine mehr oder weniger hohe Menge an Mineralstoffen wie Calcium (Ca2+) und Magnesiumionen (Mg2+) auf. In Gebieten mit hohem Gips (CaSO4 × 2 H2O) -, Kalk (VCaCO3)-, oder Dolomit (Ca-Mg-Misch Carbonat) kann durch die Auflösung von Gips aus gipshaltigen Schichten im Trinkwassergewinnungsgebiet auch schnell eine Wasserhärte von 44 °dH bzw. 78,5 °fH erreicht werden und demnach Kalkhaltiger (härter) ausfallen. In Regionen mit Sandstein, Basalt und Granit wird die Wasserhärte deutlich kleiner (weicher) ausfallen .



Des Weiteren wird durch einen saureren Regen ein großer Teil dazu beigetragen, das der Kalkanteil im Trinkwassergewinnungsgebiet erhöht wird. Aufgrund der Säure im Regenwasser wird der Kalkanteil in den Bodenschichten je nach Säure und Niederschlag erhöht.



Um die Wasserhärte zu messen, bieten wir in unserem Online-Shop Einzelhärtemessbestecke und Doppelhärtemessbestecke zum Ermitteln der Gesamthärte in Grad deutscher Härte ( °dH ) an.

Umrechnung für die Einheiten der Wasserhärte



°dH

°e

°fH

ppm

mval/l

mmol/l

Deutsche Grad

1°dH=

1

1,25

1,78

17,8

0,36

0,18

Englische Grad

1°e=

0,8

1

1,43

14,3

0,29

0,14

Französische Grad

1°fH=

0,56

0,7

1

10

0,2

0,1

Ppm CaCO3 (USA)

1 ppm

0,06

0,07

0,1

1

0,02

0,01

Mval/l Erdalkali- Ionen

1 mval/l

2,8

3,51

5

50

1

0,5

Mmol/l Erdalkali- Ionen

1 mmol/l

5,6

7,02

10

100

2

1



Erstregelung der Härtebereiche

Auf Verpackung von Wasch- und Reinigungsmitteln die Phosphate oder andere härtebildenden Stoffen enthalten, mussten nach § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 WRMG (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz aus dem Jahr 1987, BGBI. I S.875) seit 1988 abgestufte Dosierungsempfehlungen in Millilitern für die Härtebereiche 1 bis 4 angegeben werden. Gesetzlich vorgegeben waren dabei die Angaben bezüglich Millimol Gesamthärte je Liter. Es wurden folgende Härtebereiche definiert:

Härtebereich

Millimol Gesamthärte je Liter

°dH

1 (weich)

bis 1,3

bis 7,3

2 (mittel)

1,3 bis 2,5

7,3 bis 14

3 (hart)

2,5 bis 3,8

14 bis 21,3

4 (sehr hart)

über 3,8

über 21,3



Neuregelung der Härtebereiche

Am 1 Februar 2007 wurde vom Deutschen Bundestag die Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG) beschlossen, das am 5. Mai 2007 in Kraft getreten ist. Darin wurde u.a die Härtebereiche an europäischen Standards angepasst und die Angabe Millimol Gesamthärte je Liter wird durch die (aus chemischer Sicht unsinnig) Angabe Millimol Calciumcarbonat je Liter ersetzt. Wasserversorgungsunternehmen werden wohl weiterhin auch die Gesamthärte veröffentlichen, dies ist im Gesetz aber nicht vorgeschrieben. Nach Stellungsnahme des BMU gegenüber der DVGW soll Millimol Calciumcarbonat je Liter unverändert als Millimol Gesamthärte je Liter aufgefasst werden. Die neuen Härtebereiche unterscheiden sich kaum von der bisherigen, nur werden die Bereiche 3 und 4 zum Härtebereich ,,hart“ zusammengelegt und die Ziffern 1,2,3 und 4 werden durch die bereits oben beschriebe, Beschreibungen ,,weich“, ,,mittel“, und ,,hart“ ersetzt. Die neuen Härtebereiche sind wie folgt definiert:



Härtebereich

Millimol Calciumcarbonat je Liter

°dH

weich

weniger als 1,5

weniger als 8,4°dH

mittel

1,5 bis 2,5

8,4 bis 14°dH

hart

mehr als 2,5

mehr als 14°dH



Skala in der Schweiz

Gemäß Lebensmittelgesetz wird das Wasser in der Schweiz in sechs Härtestufen eingestellt, welche in Millimol pro Liter (Anzahl Calcium- und Magnesiumteilchen pro Liter Wasser) oder in französischen Härtegraden °fH angeben werden.



Härte in °fH

Mmol/l

Bezeichnung

0 bis 7

0 bis 0,7

sehr weich

größer 7 bis 15

größer 0,7 bis 1,5

weich

größer 15 bis 25

größer 1,5 bis 2,5

mittelhart

größer 25 bis 32

größer 2,5 bis 3,2

ziemlich hart

größer 32 bis 42

größer 3,2 bis 4,2

hart

größer als 42

größer 4,2

sehr hart





Nach welchem Prinzip arbeitet eine Enthärtungsanlage / Weichwasseranlage und wie funktioniert der Ionenaustausch?



Das im Wasserenthärter eingesetzte Filtermaterial ist ein stark saures Kationen-austauscherharz. Dieses Kationenaustauscherharz hat die Eigenschaft gelöste Ionen durch andere Ionen gleichnamiger Ladung ob positiv oder negativ zu ersetzen. Die Härtebildner wie Calciumionen und Magnesiumionen werden nach einer von uns errechneten Wassermenge aus dem Wasser aufgenommen. Sobald das Filtermaterial eine gewisse Menge an Calciumionen und Magnesiumionen aus dem Leitungswasser / Trinkwasser oder Brunnenwasser aufgenommen hat, ist das Kationenaustauscherharz beladen und erschöpft. Aus dem Härtebildnern Calciumionen und Magnesiumionen entsteht Calciumhydrogenkarbonat ein besser lösliches Natriumsalz als z.B. Natriumhydrogensilikat. Während der Regenration, welche durch die Enthärtungsanlage eingeleitet wurde, wird das Filtermaterial wieder von den Calciumionen und Magnesiumionen durch ein hochkonzentriertes Natriumchlorid eine (Kochsalzlösung) entladen und somit regeneriert. Das Wasser wird von den Härtebildnern fast vollständig bereinigt und erreicht eine Resthärte von 0,00 bis 0,05 °dH. Die Filterfläche steht danach wieder für eine gewisse Aufnahme an Calciumionen und Magnesiumionen zur Verfügung. Dieses Verfahren wird nach einer zuvor errechneten Wassermenge oder eingestellten Zeit von der Enthärtungsanlage automatisch durchgeführt. Es sollte dafür nur ausreichend Regeneriersalz im Vorratsbehälter enthalten sein.

Was ist eine Zwangsregeneration bei einer Enthärtungsanlage / Weichwasseranlage?

Eine Zwangsregeneration kommt immer dann zum Einsatz wenn eine zuvor auf sie ermittelte Wassermenge nicht verbraucht wurde oder sie über einen längeren Zeitraum kein Wasser verbraucht haben auf Grund von Urlaub etc. Die Eingestellte Zwangsregeneration welche je nach Anwendung zwischen 4 und 7 Tage ausgewählt werden sollte wird von der Enthärtungsanlage automatisch durchgeführt um eine Keimbildung im Filtermaterial zu verhindern. Daher sollte eine Enthärtungsanlage immer so ausgelegt werden das z.B. Bei einem Intervall von 7 Tagen die Enthärtungsanlage auch im normal Betrieb erst nach 7 Tagen stattfindet.



Wie funktioniert eine Enthärtungsanlage im Gleichstromverfahren oder auch Vollbesalzung genannt?



Das Gleichstromverfahren ist eine weit verbreitete Verfahrensweise im Zusammenhang mit der Flussrichtung des Wassers während des Betriebes und der Regeneration (die Rückspülung) einer Entkalkungsanlage. Demnach bleibt die Flussrichtung während des Betriebs und einer Regeneration die gleiche (im Gleichstromverfahren). Beim Bau der Wasserenthärtungsanlage wird eine auf die Anlagengröße ausgewählte Druckflasche mit ca. 70% Kationenaustauscherharz ein (hetero dispers Harz) bestehend aus Kunstharz Kugeln von ca. 1,0 mm Durchmesser befüllt. Beispiel ein MKC 60 im Gleichstromverfahren wird mit 15 Liter einem stark sauren Kationenaustauscherharz befüllt, demnach wird eine Druckflasche mit ca. 22 Liter Fassungsvermögen für den Bau der MKC 60 ausgewählt. Während des Betriebs läuft das zu behandelnde Wasser durch das Steuerventil von oben nach unten über das Kationenaustauscherharz. Durch dieses Verfahren wird für eine sehr gute Verteilung des Filtermaterials im Druckbehälter gesorgt. In Abhängigkeit von der Durchflussgeschwindigkeit bildet sich bei Betrieb ein sogenanntes Festbett welches die Harzschicht gegen den unteren Düsenboden drückt und dadurch für eine ordentliche Kontaktaufnahme zwischen dem Filtermaterial und dem zu behandelen Wasser sorgt. Nachdem das Wasser durch das Kationenaustauscherharz geleitet wurde ist das Wasser enthärtet und wird über die untere Düse (dem Harzfänger) durch den Düsenstab welcher mit dem Steuerventil verbunden ist über den Wasserausgang in ihr Trinkwassernetz weiter geleitet. Durch dieses Verfahren wird sichergestellt, dass das zu behandelnde Wasser während des Betriebs eine gute Kontaktaufnahme mit dem Kationenaustauscherharz gewährleistet und bei der richtigen Auslegung der Enthärtungsanlage ein spürbares, messbares und fühlbares Ergebnis aufweist

Für eine erfolgreiche Regeneration im Gleichstromverfahren wird die Harzschicht ( das Kationenaustauscherharz vorab für eine voreingestellt Zeit je nach Anlagengröße über die Unteredüse von unten nach oben aufgelockert bevor dann die eigentliche Regeneration (Rückspülung) beginnt.

Während einer Regeneration einer Vollbesalzungsanlage im Gleichstromverfahren verändert sich die Flussrichtung nicht. Die Regeneration wird im Gleichstromverfahren von der oberen Düse über die untere Düse durchgeführt im Upflowverfahren (Abstromverfahren).

Ein Nachteil ist das bei einer Regeneration von der oberen Düse über die untere Düse im Filter ein Festbett gebildet wird und je nach Anlagen Größe 10-30% mehr Regeneiersalz beansprucht wird als das im weiteren beschrieben Gegenstromverfahren (einer Sparbesalzungsanlagen). Für einen Liter Filtermaterial werden 160 Gramm gelöstes Natriumchlorid benötigt, was beutet für 15 Liter Filtermaterial wird pro Regeneration 2,4 Kilo Regeneriersalz verbraucht. Das Regenerationswasser wird über einen Kanalanschluss entsorgt.

Folgende Arbeitsschritte werden bei einer Vollbesalzungsanlage im Gleichstromverfahren abgearbeitet.

Regenerationszyklus 1 Backwash, Rückspülen das Filtermaterial wird von der unteren Düse über die obere Düse durch die Fließgeschwindigkeit aufgelockert und demnach die Regeneration vorbereitet.


Regenerationszyklus 2 Brine DN, Salzsole einsaugen und langsam spülen dabei wird die bereits im Salzsolebehälter gebildete Salzsole das Natriumchlorid durch die obere Düse über das erschöpfte Kationenaustauscherharz durch die untere Düse geleitet und das Filtermaterial wieder entladen (regeneriert) und zu 99% desinfiziert. Die 100% werden durch eine zusätzlich bei Regeneration eingesetzte Chlor Desinfektionseinheit erreicht.

Eine Chlor Desinfektionseinheit kann zu allen von uns angebotenen Enthärtungsanlagen mit dazu bestellt werden und wird vor Auslieferung der Enthärtungsanlage durch unsere Techniker vormontiert,alternativ kann diese auch von ihnen nachträglich nachgerüstet werden.


Regenerationszyklus 3 Rinse, Schnellspülen/ klarspülen nachdem das Filtermaterial das Kationenaustauscherharz mit Natriumchlorid während der Rückspülung in Regenerationszyklus 2 in Berührung kam muss das Filtermaterial wieder ausgespült werden. Dafür wird je nach Anlagengröße und der Menge an Kationenaustauscherharz eine gewisse Menge an Klarspülwasser benötigt welches das Filtermaterial durch die untere Düse über das Kationenaustauscherharz durch die obere Düse ausspült. Nach einer Regeneration sind keinerlei Geschmacksveränderung zu befürchten.


Regenerationszyklus 4 Fil, Solebehälter neu befüllen, aufgrund der in Regenerationszyklus 2 angesaugten Salzsole ist der Salzbehälter zu diesem Zeitpunkt leer und muss wieder mit einer auf die Anlagen Größe angemessenen Menge an Frischwasser befüllt werden. Nur so wird gewährleistet das bis zur nächsten Regeneration im Salzsolebehälter eine neue Salzsole gebildet wird, welche für die nächste Regeneration wieder benötigt wird. Die Standzeit der Salztabletten im Frischwasser betragt 5 Stunden bis eine neue gesättigte Salzsole gebildet wurde.






Wie funktioniert eine Enthärtungsanlage im Gegenstromverfahren oder auch Sparbesalzungsanlage genannt?



Eine Wasserenthärtungsanlage im Gegenstromverfahren ist eine deutlich später entwickelte Verfahrensweise welche sich im lauf der Jahre jedoch als eine positive Alternative zum Gleichstromverfahren bewährt hat. Anders als bei der Verfahrensweise im Gleichstromverfahren wird im Gegenstromverfahren, während des Betriebs und der Regeneration (die Besalzung) einer Sparbesalzungs / Enthärtungsanlage entgegengesetzt (im Gegenstromverfahren) durch geführt. Beim Bau der Wasserenthärtungsanlage wird eine auf die Anlagengröße ausgewählte Druckflasche zu 95% mit einem schwach sauren Kationenaustauscherharz einem (momodisperser Harz) aus Kunstharz Kugeln von ca. 0,3 bis 1,0 mm Durchmesser befüllt. Das Restvolumen dient lediglich dem Quellvermögen der Kationenaustauscherharze. Beispiel eine MKCS 60 wird im Gegenstromverfahren mit 20 Liter Kationenaustauscherharz befüllt. Um das Volumen bei einer Druckflasche mit 25 Liter Fassungsvermögen von 95% zu erreichen wird des weiteren ein Inertharzen zur Volumenfüllung in Form einer schwimmenden Drainageschicht zwischen dem oberen Harzverteilersystem und dem Harzbett (dem Kationenaustauscherharz) mit eingefüllt. Da nicht für alle Anlagengrößen eine passende Druckflasche angeboten wird, kann so das Restvolumen von 95% erreicht werden.Während des Betriebs läuft das zu behandelnde Wasser durch das Steuerventil von oben nach unten über das Kationenaustauscherharz. Durch dieses Verfahren wird für eine sehr gute Verteilung des Filtermaterials im Druckbehälter gesorgt. In Abhängigkeit von der Durchflussgeschwindigkeit bildet sich bei Betrieb ein sogenanntes Festbett welches die Harzschicht gegen den unteren Düsenboden drückt und dadurch für eine ordentliche Kontaktaufnahme zwischen dem Filtermaterial und dem zubehandelen Wassers gewährleistet. Nachdem das Wasser durch das Kationenaustauscherharz geleitet wurde ist das Wasser enthärtet und wird über die untere Düse (dem Harzfänger) durch den Düsenstab welcher mit dem Steuerventil verbunden ist über den Wasserausgang in ihr Trinkwassernetz weiter geleitet. Durch dieses Verfahren wird für eine sehr gute Verteilung des Filtermaterials im Druckbehälter gesorgt. Die Regeneration im Gegenstromverfahren wird anders wie beim Gleichstromverfahren über die unteren Düse durch das Kationenaustauscherharz über die obere Düse und demnach im Gegenstromverfahren durchführt, dabei bildet sich im Drucktank eine Schwebebett und bleibt während der Rückspülung nicht fest, sondern in Bewegung und sorgt demnach für eine leichte Verwirbelung im Drucktank und spült durch den Einsatz von Natriumchlorid einem Natursalz das schwach saure Kationenaustauscherharz wieder aus. Erst nach Abschalten des Wassers legt sich das Kationenaustauscherharz wieder auf die untere Düse. Ein Auflockern des Harzes vor einer Regeneration ist aus diesem Grund nicht mehr notwendig und spart auf Dauer Wasser. Ein weiterer und großer Vorteil ist das aufgrund der dichte von 95% an Filtermaterial im Drucktank das Filtermaterial nicht so stark Verwirbelt wird und durch den Einsatz von einem momodisperser Harz welches aus unterschiedlich großen Kunstharzkugeln von ca. 0,3 bis 1,0 mm Durchmesser besteht je nach Anlagengröße und der Harzmenge 10-30% weniger Regeneiersalz benötigt wird als bei dem oben beschrieben Gleichstromverfahren (Vollbesalzungsanlagen). Für einen Liter Filtermaterial werden 100 Gramm gelöstes Natriumchlorid benötigt, was beutet das für 20 Liter Filtermaterial pro Regeneration 2,0 Kilo Regeneriersalz verbraucht werden. Eine Nachteil ist das durch dass Schwebebettverfahren durch die Verwirblung und die ständige Reibung der Harze, dass Harz auf Dauer abbaut und durch die Rückspülungen 2- 3% jährlich verloren gehen. Es wird empfohlen dieses alle 3-5 Jahre durch neues Harz zu ersetzten. Der Harzverlust kann durch die richtige Auslegung der Enthärtungsanlage und den Einsatz eines Vorfilters deutlich reduziert werden.

Durch dieses Verfahren wird sichergestellt, dass das zu behandelnde Wasser während des Betriebs eine gute Kontaktaufnahme mit dem schwach sauren Kationenaustauscherharz (Momodisperserharz) gewährleistet und bei der richtigen Auslegung der Enthärtungsanlage ein spürbares, messbares und fühlbares Ergebnis aufweist. Die Enthärtungsanlagen im Gegenstromverfahren (bei uns auch Sparbesalzungsanlagen genannt) werden meisten im Laborbereich und Prozesswasserbereich eingesetzt bei der eine Wasserhärte von unter 1°dH erreicht werden soll. Das Regenerationswasser muss über einen Kanalanschluss weggeführt werden



Folgende Arbeitsschritte werden bei einer Sparbesalzungsanlage im Gleichstromverfahren abgearbeitet.



Regenerationszyklus 1 Brine UP, Salzsole einsaugen und langsam spülen dabei wird die bereits im Salzsolebehälter gebildete Salzsole das Natriumchlorid durch die untere Düse über das erschöpfte Kationenaustauscherharz durch die obere Düse geleitet und das Filtermaterial wieder entladen (regeneriert) und zu 99 % desinfiziert. Die 100% werden durch eine zusätzlich bei Regeneration eingesetzte Chlordesinfektionseinheit erreicht.

Eine Chlordesinfektionseinheit kann zu allen von uns angebotenen Enthärtungsanlagen mit dazu bestellt werden und wird vor Auslieferung der Enthärtungsanlage durch unsere Techniker vormontiert,alternativ kann diese auch von ihnen nachträglich nachgerüstet werden.

Regenerationszyklus 2 Rinse, Schnellspülen/ klarspülen nachdem das Filtermaterial das Kationenaustauscherharz mit Natriumchlorid während der Rückspülung in Regenerationszyklus 2 in Berührung kam muss dieses wieder ausgespült werden. Dafür wird je nach Anlagengröße und der Menge an Kationenaustauscherharz eine gewisse Menge an Klarspülwasser benötigt welches das Filtermaterial durch die unteren Düse über das Kationenaustauscherharz durch die obere Düse ausspült das anschließend keinerlei Geschmacksveränderung nach einer Regeneration zu befürchten sind.

Regenerationszyklus 3 Fil, Solebehälter neu befüllen, aufgrund der in Regenerationszyklus 2 angesaugten Salzsole ist der Salzbehälter zu diesem Zeitpunkt leer und muss wieder mit einer auf die Anlagen Größe angemessenen Menge an Frischwasser befüllt werden. Nur so wird gewährleistet das bis zur nächsten Regeneration im Salzsolebehälter eine neue Salzsole gebildet wird, welche für die nächste Regeneration wieder benötigt wird. Die Standzeit der Salztabletten im Frischwasser betragt 5 Stunden bis eine neue gesättigte Salzsole gebildet wurde.









Welche Vorteile habe ich durch den Einsatz einer Enthärtungsanlage / Entkalkungsanlage?

  • Hartes Wasser kann zur Folge haben, dass Warmwasseraufbereiter, Sanitäranlagen, Heizungsanlagen sowie Geschirrspül-.- und Waschmaschinen, Kaffeemaschinen und andere Haushaltsgeräte verkalken. Die Lebensdauer der Haushaltsgeräte wir verkürzt bzw.

    diese müssten in kürzeren Abständen repariert oder ersetzt werden. Darüber hinaus wird der Verbrauch an Waschmittel, Spülmittel sowie Reinigungsmittel stark

    erhöht und kann durch den Einsatz einer

    Weichwasseranlage um 50% reduziert werden.

    Durch den Einsatz einer Entkalkungsmittel werden

    ihre teuren Anschaffungen weniger durch Kalk-

    Ablagerungen besetzt.

    Reparatur.- und Wartungsintervalle von Haushaltsgeräten

    werden durch die Entkalkungsanlage erheblich verringert.

  • Die Reinigung im Sanitärbereich (Duschwände, Waschbecken etc.) wird durch die Entkalkungsanlage erheblich vereinfacht. Die Perlatoren setzen sich nicht

    zu und verkalken nicht mehr.

  • Wer möchte schon das sein Badezimmer oder die Küchenarmaturen nach kurzer Zeit verkalken. Durch ständiges reinigen mit chemischen Entkalkern

    verlieren Ihre Bad und die Küchenarmaturen sowie

    Wasserhähne ihren Glanz.

  • Ihr Waschmittelverbrauch und der Verbrauch von Entkalker wird deutlich gesenkt, bis zu 50% der Kosten können durch den Einsatz einer Entkalkungsanlage eingespart werden. Da Sie die auf der Packung angegebene Mindestdosierung verwenden können. Grade für Allergiker stellt dies eine Erleichterung dar.

  • Durch den Einsatz einer Wasserenthärtungsanlage wird die Qualität des Leitungswassers verbessert und macht

    es ideal zum Kochen, der Zubereitung von Tee, Kaffee und

    kalten Getränken. Eine Kalkbildung in der Kaffeemaschine,

    Kochtöpfen und im Wasserkocher wird dadurch verhindert

    Ihr Kaffee und Tee schmecken deutlich besser, da sich in

    weichem Wasser das Aroma besser entfalten kann.


  • Ihnen wird ein Gefühl von spürbar zarte und seidige Haut durch ein erfrischendes und sanftes Prickeln unter der Dusche und beim Baden widerfahren. Die samtige Geschmeidigkeit ihres glänzenden Haares wird durch weiches Wasser die Haarpflege positiv beeinflussen.

    Bei der Körperpflege kann die Menge an Kosmetik- Produkten durch den Einsatz einer Entkalkungsanlage deutlich reduziert werden. Um eine zu hohe Schaum-

    bildung beim Duschen oder Baden zu verhindern, sollten

    die Menge an Pflegeprodukte und Haarshampoo

    reduziert werden. Grade für Allergiker stellt dies eine

    Erleichterung dar.

  • Grade an Heizstäben, welche das Wasser erwärmen muss davon ausgegangen werden, das durch kalkhaltiges Wasser die Heizspiralen verkalken.

    Schon 1 mm Kalkablagerung bedeuten 10 % mehr Energieaufwand, da der Heizstab das Wasser durch die Ablagerung von Kalk erwärmen muss. Im Heizkessel in dem sich bei hartem Wasser schon nach

    einem Jahr 10mm Kalk bildet, können die Energiekosten um 50% steigen. Das beutet eine längere

    Heizzeit und demnach einen höheren

    Energieaufwand welcher ihre Kosten steigen lässt.

  • Einen großen Vorteil haben sie wenn ihre Wäsche mit weichem und weniger kalkhaltigen Wasser durch den Einsatz einer Entkalkungsanlage gewaschen wird. Zum Einen kann der Weichspüler aufgrund von weichem Wasser deutlich reduziert werden. Ein weiterer Vorteil ist der wunderbar weiche Kuschelkomfort von weicher Wäsche die nicht so schnell verwäscht und spürbar weicher ist als nach dem Waschen mit hartem Wasser. Das Ergebnis sind samtweiche Handtücher



    Es kommt darauf an, woher das Wasserwerk das Wasser bezieht, daher hat das Wasser einen schwankenden Kalkinhalt. In den richtigen Mengen ist Kalk ein extrem harmloses, sogar nützliches Mineral. Der Einsatz einer Weichwasseranlage verhindert nicht nur das verkalken ihrer Bad und Küchenarmaturen durch das Zusetzen der Perlatoren, sondern auch das aufgrund einer zu hohen Wasserhärte und kalkhaltigem Wasser ihre Rohrleitung verkalkt und

    demnach irgendwann verstopft. Auch Kupfer.-,

    Edelstahl.-, Verbund.- und Kunstoffrohre können

    verkalken . Vom Arbeitsaufwand mal abgesehen,

    kostet eine einzige Rohrspülung für ein

    Einfamilienhaus schon mehr als die Anschaffung

    einer Wasserenthärtungsanlage.

  • Das abgebildete Stück Rohr wurde bei einer Montage bei einem Kunden ausgetauscht. Daran kann man sehr gut erkennen wie das Rohr nach ein paar Jahren an Innendurchmesser verliert und wie sehr die Ablagerung fortgeschritten ist.

  • Öffentliche Kläranlagen werden durch Medikamentenrückstände belastet. Jeder

    der Medikamente einnimmt gibt diese auch wieder

    durch den täglichen Bedarf an Toilettengängen ans Abwasser ab und belastet damit die Kläranlagen. Durch den Einsatz einer Wasserenthärtungsanlage können sie zu einem aktivem Umweltschutz durch geringen Einsatz von chemischen Reinigungsmitteln wie, Waschmittel, Weichspüler und der gleichen einen großen Teil dazu beitragen, das die

    Kläranlagen und damit die Umwelt weniger belastet

    wird.



Sparen Sie dauerhaft Geld und genießen die

Vorteile von weichem und weniger kalkhaltigen

Wasser durch das Einsparen von teuren

Verbrauchsmaterialien, kurz gesagt dauerhafter Glanz

in Dusche, Bad und der Küche sauber strahlende

Armaturen und mehr zeit für puren Genuss durch

weniger Putzaufwand.



Anwendungsbeispiele einer Enthärtungsanlage !


Im Privat häuslichen Bereich ist der Einsatz einer Enthärtung immer dann sinnvoll, wenn sich Kalkablagerungen störend bemerkbar machen. Dies ist bereits bei einer Wasserhärte von ca. 10°dH der Fall. Sie merken es an harter Wäsche, hartnäckigen Ablagerungen im Bad- und Küchenbereich, Rückstände in Kochtöpfen, Wasserkocher und der gleichen.
Auch in privaten Schwimmbädern kann eine Wasserenthärtungsanlage Ablagerungen an Fließen oder Schwimmbadfolien wirkungsvoll minimieren. Eine Wasserenthärtungsanlage wird unmittelbar nach dem Stadtwasserzähler und einem dahinter montierten Rohrtrenner / Systemtrenner sowie Vorfilter über einen Montageblock in das Rohrleitungsnetz montiert.




Für die unzähligen Anwendungen im gewerblichen/industriellen Bereich seien nur einige Beispiele aufgeführt:

  • Kleingastronomie

  • Dampferzeugung nach dem Elektroden -Verdampfungsprinzip

  • Autowaschstraßen

  • Laserschneidemaschinen

  • Gastronomie-Geschirrspüler ( Porzellan und Weißgeschirr)

  • Gastronomie-Kaffeemaschinen

  • Flaschenwaschanlagen

  • Warmwassererzeugung in Bädern und Hotellerie

  • Als Vorfilter für Umkehrosmoseanlagen

  • Wäschereien

  • Büchereien

  • Fleischereien

  • Kombidämpfer

  • Überall da wo härte-freies Speisewasser für salzhaltige Fahrweise eingesetzt werden kann.

Wo besteht der Unterschied zwischen einer Mengen gesteuerten & Zeitgesteuerten Entkalkungsanlage?



Wie funktionieren Computergesteuerte & Mengen gesteuerte Wasserenthärtungsanlagen?

In 95% der Fälle werden nur noch mengen-, computergesteuerte Wasserenthärtungsanlagen verbaut, die über einen verbauten Wasserzähler die durchgeflossene Wassermenge herunter zählen und demnach eine Regeneration einleiten. Der Vorteil ist, dass die Enthärtungsanlage so nicht durch eine zu hohe Wasserabnahme überfahren wird und eine Regeneration nur nach einer zuvor eingestellten Zeit durchgeführt wird. Da eine Enthärtungsanlage von uns auf ihren Jahresverbrauch oder die Anzahl der Personen ausgelegt wird. Wird die Enthärtungsanlage so berechnet das diese nur einmal die Woche rückspült, was bedeutet das sie mit einem Intervall der Kapazität ca. 7 Tage auskommen bevor eine Regeneration von der Enthärtungsanlage eingeleitet wird. Des Weiteren wird eine Regeneration gegebenenfalls auch vorgezogen wenn sie zum Beispiel Besuch durch Verwandte oder Bekannte haben welche sie über einen längeren Zeitraum besuchen und die Wasserabnahme dadurch erhöht ist. Aufgrund des verbauten Wasserzählers wird die höhere Wasserabnahme runter gezählt und eine Regeneration vorgezogen ohne Qualitätseinbuße.



Wie funktioniert eine Zeitgesteuerte Wasserenthärtungsanlage?

Eine zeitgesteuerte Wasserenthärtungsanlage wird meistens nur bei einem überschaubaren und gleichbleibenden Wasserverbrauch eingesetzt. Die Enthärtungsanlage gehen nur nach einer zuvor ausgewählten Zeit (Tage) in die Regeneration. Des Weitern wird eine Regeneration nicht vorgezogen wenn sie zum Beispiel Besuch durch Verwandte oder Bekannte haben. Welche sie über einen längeren Zeitraum besuchen und die Wasserabnahme dadurch erhöht ist. Aufgrund das kein Wasserzählers verbaut wird und die höhere Wasserabnahme nicht ermittelt wurde muss eine Regeneration von Hand ausgelöst werden oder das Intervall der Regenerationstag für die Zeit in der eine höhere Wasserabnahme durch Besuch statt findet durch sie auf 5 Tage von 7 Tage umgestellt werden.



Wo ist der Unterschied zwischen der MKB Steuerung mit einem BNT und MKC mit einer Clack Steuerung?

MKB Enthärtungsanlagen mit einer BNT 165 Steuerventil

Das von uns verbaute BNT 165 Steuerventil ist ein mengen & zeitgesteuertes Steuerventil welches bei der MKB ECO-Line Serie verbaut wird. Dieses Steuerventil arbeite bei normal Betrieb rein über einen verbauten Wasserzähler der ihre Wasserabnahme und dem Durchfluss runter zählt und eine Regeneration demnach einleitet. Sobald die zuvor angegebene Kapazität in Tonnen (einer internationalen Angabe an Wassermenge 1Tonne = 1000 Liter) aufgebraucht wurde warte die Enthärtungsanlage auf die zuvor programmierten Uhrzeit mit der Regeneration. Die Regenerationszeit wird bei uns im Werk, auf 2 Uhr nachts vorprogrammiert, kann aber über die Steuerung durch sie jederzeit geändert werden. Der Unterschied zu der im Weiteren beschrieben Clack Steuerung ist das, die Wassermenge durch dass BNT 165 Steuerventil nicht automatisch ermittelt wird. Was beutet wenn die zuvor errechnet Wassermenge (die Kapazität) zwischen einer Regeneration aufgebraucht wurde, die Regeneration erst zu einer zuvor eingestellten Regenerationszeit stattfindet. Beispiel: Die Enthärtungsanlage enthärtet 3000 Liter Wasser und die 3000 Liter sind Nachmittags um 17 Uhr aufgebraucht und die Kapazität auf dem LED Display steht bei 0 Tonnen. Dann wird die Regeneration erst um 2 Uhr nachts zu der zuvor eingestellten Zeit durchgeführt. Um so eine Zeitbrücke zu kompensieren wird bei der Programmierung der Enthärtungsanlage je nach Anlagengröße eine Leistungsreserve von 10 -15 % errechnet damit ihnen in der Regel immer weiches Wasser zur Verfügung steht und das Filtermaterial deutlich länger hält. Sollten sie die Wassermenge mal nicht verbraucht haben oder für eine Woche Urlaub machen und verbrauchen kein Wasser wird über die Zeitsteuerung die Regeneration nach 7 Tage nachts um 2 Uhr automatisch durchgeführt. (Eine sogenannte Zwangsregeneration). Des Weiteren ist das BNT 165 Steuerventil mit einer Verschneideeinrichtung ausgestattet über welche die Wasserhärte auf eine gewünschte Ausgangshärte eingestellt werden kann. Über das verbaute Bypass-Ventil kann die Enthärtungsanlage durch das Umstellen von zwei Wasserhähnen auf Stadtwasser umgestellt werden und vom Wassernetz entfernt werden.



MKC / MKCS / MEC / MECS / MDC / MDCS / MDT / MDTS Enthärtungsanlagen mit einem Clack Zentralsteuerventil

Das verbaute Zentralsteuerventil der Marke Clack WS1 CI ,- WS1,25 CI,- WS1,5 CI,- WS2 CI,- und WS3 CI wird bei uns in verschiedene Bauarten an Wasserenthärtungsanlagen in verschiedenen Zollgrößen Durchflussleistungen und Materialausführungen angefangen bei der kleinen Kabinettenthärtungsanlage sowie gemäß DVGW-geprüfte Enthärtungsanlagen bis hin zur Einzel- oder Doppelenthärtungsanlage im Pendelverfahren oder Parallelbetrieben. Enthärter im Gleichstromverfahren oder Gegenstromverfahren, Enthärter in Reihen-Wechsel-Schaltung auf Anfrage und das ganze für ein Höchstmaß an Betriebssicherheit eingesetzt.

Aufgrund einer lernfähigen Steuerung der Mikroprozessor Steuerung wir ihr Wasserverbrauch nicht nur über einen verbauten Wasserzähler ermittelt und demnach eine Regeneration eingeleitet. Sondern auch durch die Lernfähigkeit der Mikroprozessor Steuerung. Das für dass Beispiel ausgewählte Zentralsteuerventil Clack WS1 CI hat den Vorteil das der Wasserverbrauch zu einer zuvor vorprogrammierten Uhrzeit selbstständig berechnet wird. Die Uhrzeit für die Berechnung wird von uns im Werk auf 2 Uhr nachts voreingestellt, welche von ihnen jederzeit geändert werden kann. Das Zentralsteuerventil ermittelt demnach jede Nacht um 2 Uhr ihren Wasserverbrauch der letzten 61 Tage und leitet gegebenenfalls eine Regeneration ein. Der Vorteil ist das ihnen aufgrund der kurzen Regenerationsphasen im täglichen Ablauf so immer weiches Wasser zur Verfügung steht außer während der Regeneration bei Kabinett und Einzelenthärtungsanlagen. Daher sollte die Regeneration bei Kabinett und Einzelenthärtungsanlagen zu einer Uhrzeit stattfinden in der sie so gut wie kein Wasser benötigen. Beispiel: Sie verbrauchen am Tag 500 Liter. Das Zentralsteuerventil der WS1 CI ermittelt das Restvolumen und stellt fest, dass zur nächsten Regeneration noch 350 Liter verbleiben. Dann wird Regeneration noch in der gleichen Nacht durchgeführt, damit Ihnen im täglichen Ablauf jederzeit weiches, weniger kalkhaltiges Wasser zur Verfügung steht. Sollten ihnen wiederum noch 700 Liter an Wasser zur Verfügung stehen wird die Regeneration noch um eine Nacht aufgeschoben. Wird aus einem nicht vorhersehbaren Grund zum Beispiel durch Besuch der Wasserverbrauch doch erhöht ausfallen was die Enthärtungsanlage vorab nicht ermitteln konnte und es werden doch mehr wie 700 Liter am nächsten Tag benötigt, werden mehr verbrauchte Liter durch eine Leistungsreserve von 10-15% welche von uns bei allen Enthärtungsanlagen vor Programmiert wurden zur Verfügung gestellt. Die 10-15% berechnete Leistungsreserve dienen bei Normalbetrieb der Langlebigkeit des Filtermaterials. Durch dieses Verfahren sparen sie auf Dauer Salz und Wasser und ihre Technischen Geräte werden vor Kalkinfarkt geschützt. Sollten sie die Wassermenge mal nicht verbraucht haben oder für eine Woche Urlaub machen und verbrauchen kein Wasser wird über die Zeitsteuerung die Regeneration nach 7 Tage nachts um 2 Uhr automatisch durchgeführt. (Eine sogenannte Zwangsregeneration). Des Weiteren kann das Zentralsteuerventil für Vollbesalzungsanlagen und Sparbesalzungsanlagen im Gleichstorm und Gegenstromverfahren eingesetzt werden. Für das einstellen der Wasserhärte auf eine gewünschte Ausgangshärte verfügt das Steuerventil über eine Verschneideeinrichtung am Zentralsteuerventil, ein Bypass-Ventil können sie bei uns unter Zubehör noch zusätzlich erwerben, dieses gehört nicht automatisch zum Lieferumfang. Wobei empfohlen wird eine Wasserenthärtungsanlage über einen Montageblock in die Rohrleitung zu montieren.







Was ist eine DVGW-geprüfte Wasserenthärtungsanlage – Entkalkungsanlage

Der DVGW, der deutsche Verein des Gas.- und Wasserfaches, steht für die technische Selbstverwaltung im Gas.- und Wasserfach. Sein technisches Regelwerk ist die Grundlage für Sicherheit und Zuverlässigkeit in der deutschen Gas.- und Wasserversorgung, Forderung nach DIN 1988. Ein möglicher Ersatz für nicht DVGW- geprüfte Enthärtungsanlagen wird durch den Einsatz eines Systemtrenner ermöglicht. Eine DVGW-Zertifizierung ist der verlässliche Nachweis für die Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik. Demnach werden Wasserenthärtungsanlagen auf Antrag des Herstellers überprüft, ob diese bestimmte Kriterien erfüllen. Neben allgemeinen sicherheitstechnischen Belangen wird für DVGW-geprüfte Enthärtungsanlagen gefordert, dass diese mindestens zu 80% wirksam sind. Ein Verkeimungsschutz in Form einer Chlordesinfektionseinheit vorhanden ist und das ein Rückfluss von aufbereitetem und enthärtetem Wasser in das öffentliche Wasserleitungsnetz nicht möglich ist. Der vom DVGW geforderte Keimschutzmodus ist im Prinzip eine gute Idee, in der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass hin und wieder (insbesondere bei Altbauten) unangenehme Geschmacksveränderungen auftreten können und der Einsatz einer nachgeschalteten Dosierstation mit einem Dosiermittel speziell für ihre Rohrleitung nötig ist. Der Keimschutz wird durch eine Elektrolyse erreicht, indem eine Elektrode das Natriumchlorid der Solelösung in seine Bestandteile Chlor und Natrium aufspaltet. Das für eine Regeneration gelöste Natriumchlorid übernimmt einen Keimschutz nur zu 99%. Durch den Einsatz einer Chlordesinfektionseinheit wird der Keimschutz zu 100% gewährleistet, wenn nach vier Tagen kein Wasser entnommen wurde wird eine sogenannte Zwangsregeneration durchgeführt. Somit wird eine Überkonzentration an Keimen verhindert. Im Anschluss an den Entkeimungsvorgang wird die Anlage dann gründlich gespült. Bei nicht DVGW-geprüften Enthärtungsanlagen ist ein Rohr- bzw. Systemtrenner oder Rückschlagventil zwingend erforderlich. Die Rückflusssperre besitzen in der Regel nur DVGW-geprüfte Anlagen. Der Preisvorteil der nicht DVGW-geprüften Anlagen ist bei unseren Enthärtungsanlagen immer noch gegeben. .Ein Rohrtrenner / Systemtrenner in 1/2“ erhalten sie bei uns schon ab 139,00 €. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sie mit einer DVGW-geprüften Wasserenthärtungsanlage auf der sicheren Seite sind, gleichwohl muss diese Sicherheit natürlich auch durch sie bezahlen werden.



Wir meinen, dass im privaten Bereich eine mengengesteuerte / computergesteuerte Kabinettenthärtungsanlage/ Einzelenthärtungsanlage ausreichend ist. Eine DVGW-geprüfte Anlage ist nicht unbedingt erforderlich, jedoch muss dann ein Rohrtrenner vor die Enthärtungsanlage eingebaut werden. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, ist mit einer DVGW- geprüften Entkalkungsanlage bestens bedient. Was jedoch nicht heißen, soll dass nicht geprüfte Enthärtungsanlagen unzuverlässiger arbeiten. Im Industriebereich sind die Enthärtungsanlagen grundsätzlich nicht DVGW-geprüft, gleichwohl sind die Anforderungen dort oft wesentlich höher.





Wasserenthärtungsanlagen / Entkalkungsanlagen gemäß DVGW- Prüfung stellen sich wie folgt zusammen!







Einen guten Bericht über die unzureichende Funktionsweise der Wasserentkalkung basierend auf einem Magnet erhalten Sie hier.





Worauf sollte man beim Einsatz einer Weichwasseranlage / Enthärtungsanlage achten?



Zum Einen ist es wichtig das die Weichwasseranlage von Ihrer Größenauslegung richtig berechnet wurde und passend auf Ihren Anspruch ausgewählt wurde. So sparen Sie auf längere Zeit viel Geld durch zu viel verbrauchtes Regenerierwasser sowie Regeneriersalz. Die bei uns angegebene Kapazität im Zusammenhang mit Ihrer vor Ort anliegenden Wasserhärte muss im Verhältnis stehen. Sie sollten darauf achten das die Weichwasseranlage nur einmal die Woche rückspült, da nach 7 Tagen eine automatische Zwangsregeneration durchgeführt wird.



Zunächst muss überprüft werden, ob ein Mindestdruck von 2 bar vorhanden ist. Dieser Druck wird oftmals von der Ventilsteuerung benötigt, um die Steuerkolben hydraulisch zu betätigen. Ohne ausreichende Druckverhältnisse kann eine störungsfreie Funktion nicht gewährleistet werden. Sinngemäß ist bei Drücken, die über dem vom Hersteller vorgeschriebenen Maximaldruck liegen, ein Druckminderer vorzusehen. Die Steuerventile sind üblicherweise bis zu einem maximalen Druck von 8,5 bis 8,6 bar zugelassen.
Dennoch sollte man nicht bis an die Grenzen gehen, da Druckschläge im System ein Vielfaches des normalen Druckes ausmachen können.



Bitte überprüfen Sie die Platzverhältnisse. Die Enthärtungsanlage wird meistens nach dem Wasserfilter eingebaut. Sie kann hierbei entweder fest verrohrt und direkt an das Rohrleitungssystem angeschlossen werden. Sinnvoller ist jedoch der Anschluss mittels eines Montageblocks mit Bypass-Funktion sowie Verschneideeinrichtung und Probeentnahmehahn unter der Verwendung von flexiblen Anschlussschläuchen aus Edelstahl LC Flex. Bei Bedarf kann die Anlage jederzeit vom Wasserleitungsnetz genommen werden, ohne dass das Wasser abgesperrt werden muss.
Der Platzbedarf für Rohreinbauten beträgt wie folgt:



Rohrtrenner (falls erforderlich):
1/2" und 3/4" rund 18 bis 23 cm,
1" bis 1 1/4" ca. 28 cm
1 1/2" bis 2 " ca. 23 bis 33 cm je nach Ausführung

Montageblock 1" ca. 25 cm je nach Ausführung

Dosieranlage (falls erforderlich): ca. 23 - 35 cm je nach Ausführung

Weiterhin muss ein Stromanschluss vorhanden sein. Eine 230V-Feuchtraumsteckdose reicht aus.



Zum Ausspülen des Regenerates muss die Möglichkeit eines freien Ablaufes z.B. durch ein bodennahes Trichtersiphon möglich sein
Freier Ablauf bedeutet, dass die Regenerierleitung nicht direkt an das Abwassernetz angeschlossen werden darf, sondern das Abwasser frei fallend eingebracht werden muss. Anderenfalls bestünde die Gefahr, dass bei einem Rückstau das Abwasser über die Wasseraufbereitungsanlage in das Trinkwassernetz gelangen könnte.



Bitte stellen Sie fest, welche Rohrleitungsmaterialien im Hauswassernetz verwendet werden.Bestehen Ihre Rohrleitung aus verzinkten Rohren, so ist beim Einsatz einer Enthärtungsanlage eine Dosierung zum Schutz von Rohrleitungen meistens zwingend erforderlich.Durch den Enthärtungsvorgang wird das Wasser aggressiv, da diesem das Calciumkarbonat entzogen wird. Das Kalk Kohlensäure Gleichgewicht kann gestört werden, wodurch das Wasser korrosionsfördernd wirkt.Durchrostungen bei verzinkten Rohren nach ca. 10 bis 15 Jahren sind daher keine Seltenheit, wenn aus falscher Sparsamkeit oder falscher Beratung keine Vorsorge getroffen wurde.

Die Verschnitthärte muss richtig eingestellt werden. Das bedeutet das nach der Installation einer Wasserenthärtungsanlage sich über eine Verschneideeinrichtung welche sich bei unseren Enthärtungsanlagen mit am Steuerventil befindet oder am unteren Teil eines Montageblocks die Ausgangshärte einstellen lässt. Da der Kalkanteil in der richtigen Menge ein extrem harmloses sogar nützliches Mineral ist, wird empfohlen die Wasserhärte durch das zumischen von Trinkwasser wieder etwas anzuheben. Wenn Sie die Enthärtungsanlage für ein Einfamilienhaus einsetzten empfehlen wir eine Ausgangshärte von 6 -7°dH ( Grad deutscher Härte ) einzustellen. Für die Nutzung der Enthärtungsanlage im technischen Bereich wird empfohlen auf technischen Datenblätter der einzeln Abnehmer zu beachten und demnach die Ausgangshärte vorzunehmen.



Bei einer sehr hohen Eingangshärte ist darauf zu achten, das eine erhöhte Natrium- belastung des Trinkwassers, die nach dem Ionenaustausch, welcher durch den Austausch von Calciumionen – Magnesiumionen gegen Natriumionen während einer Regeneration stattfindet, einen Grenzwert von 200 mg/l nicht überschreitet. In so einem Fall wird empfohlen eine Chlordesinfektionseinheit und einen hinter der Enthärtungsanlage nachgeschalteten Aktivkohlefilter zu montieren. Des Weiteren wird empfohlen die Verschnitthärte durch das Zumischen von Trinkwasser so anzupassen, das der Grenzwert nicht überschritten wird, da sonst mit einer Geschmacksveränderung zu rechnen ist. Das Wasser könnte salzhaltig schmecken.



Sie sollten regelmäßig darauf achten, das sich noch ausreichend Regeneiersalz im Salzbehälter / Solebehälter befindet.



Beim Kauf von Regeneiersalz sollte darauf geachtet werden das die Sackware in einem einwandfreien Zustand ist. Das Regeneiersalz muss sauber sein, da Schmutzpartikel sonst als Rückstände im Salz.- Solebehälter zurück bleiben.



Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mit den gegebenen Information helfen konnten. Eine individuelle Beratung können diese allerdings nicht ersetzen. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung

Welche Parameter / Angaben werden benötigt um die richtige Wasserenthärtungsanlage / Entkalkungsanlage zu berechnen?



  1. Wie hoch ist die Wasserhärte in ihrem Trinkwasser in Grad deutscher Härte °dH? Sollten Sie die Wasserhärte nicht wissen, besteht die Möglichkeit diese über ihren Wasserversorger kostenfrei zu ermitteln. Gerne ermitteln aber auch wir die benötigte Wasserhärte für sie.

  2. Wie hoch ist die Natriumbelastung ihres Trinkwassers? In der Regel liegt diese zwischen 20 und 150 mg/l. Wenn sie keinen Wert haben, kann dieser bei ihrem Wasserversorger ebenfalls kostenfrei angefragt werden.

  3. Welche Restwasserhärte möchten sie nach dem Einsatz einer Wasserenthärtungsanlage erreichen? Wir empfehlen einen Wert für den täglichen Gebrauch im Privathaushalt von 7 °dH ( Grad deutscher Härte ). Für technische Anlagen gibt meistens die Bedienungsanleitung Auskunft darüber, welche Wasserhärte maximal toleriert wird. Bitte beachten Sie, das bei sehr vielen Anwendungen teil- oder vollentsalztes Wasser benötigt wird, so dass eine Wasserenthärtung nicht die richtige Wahl wäre. Oftmals wird hierbei jedoch fälschlicherweise eine Entsalzung gefordert. Sollten sie sich nicht sicher sein, zögern sie nicht und rufen uns an. Gerne setzen wir uns im Zweifelsfalle auch mit dem Anlagenbauer in Verbindung, damit die technischen Anforderungen ihrer teuren Anschaffung erfüllt werden. Z.b. Heizungsbefüllung in der Aluminium verbaut ist, Elektrodendampfbefeuchtern und Solaranlagen sollten mit Vollentsalztem Wasser betrieben werden.

  4. Wie hoch ist der Wasserverbrauch im Jahr in m³? Es wird empfohlen, den Wasserverbrauch aus dem letzten Jahr nachzusehen. Sollten sie keinen Wasserverbrauch aus dem Vorjahr haben, rechnen wir mit 125 Liter pro Person. Wenn sie noch einen Garten, Teich oder Pool mit Wasser versorgen wollen, sollte überlegt werden, ob die zusätzlichen Wassermengen ebenfalls über die Enthärtungsanlage versorgt werden müssen und die Menge an Wasserbedarf gegebenenfalls mit einrechnen.

Da wir alle Enthärtungsanlagen selber bauen, können wir ihnen eine auf sie individuell abgestimmte Enhärtungsanlage anbieten. Bei Fragen zögern sie nicht, und rufen uns einfach mal an. Sie erreichen uns montags - freitags von 08:00 - 17:00 Uhr unter der Rufnummer 02855/ 3041262 oder schreiben sie uns ihre Anfragen einfach per E-Mail unter info@aquintos-wasseraufbereitung.de wir bemühen uns alle Anfragen schnellst möglich zu beantworten.

Die Funktion einer Wasserenthärtungsanlage als kurze Beschreibung.

Die Wasserenthärtung nach dem Ionenaustauschprinzip ist ein Aufbereitungsprozess. Hierbei werden Kationen, insbesondere Calciumionen und Magnesiumionen, die für die Wasserhärte verantwortlich sind, unter Verwendung von Kationenaustauscherharzen gegen Natriumionen ausgetauscht.

Hierbei kommt ein stark saurer Kationenaustauscher in Natriumform zum Einsatz. Dieser Kationenaustauscher ist mit Natriumionen beladen und tauscht diese äquivalent gegen die Ionen der Härtebildner Calcium und Magnesium aus. Da bei der Wasserenthärtung lediglich ein Salz (Natursalz) gegen das andere ausgetauscht wird, spricht man auch von einem Neutralaustauscher. Der Prozess der Wasserenthärtung kann zur Regeneration im Gleichstromverfahren oder Gegenstromverfahren durchgeführt werden. Hierzu werden dem Ionenaustauscher Natriumionen im Überschuss angeboten. Zur Regeneration verwendet man eine gesättigte Kochsalzlösung, die beispielsweise durch das Auflösen von Kochsalztabletten hergestellt wird. Ist die Anlage in Betrieb, ist auf eine ausreichende Sole-Bildungszeit von mindestens 5 Stunden zu achten, bevor die gesättigte Sole zur Regeneration verwendet werden kann. Bei größeren Anlagen ist das Handling mit Kochsalz als Sack-Ware entsprechend aufwendig. Für solche eine Anforderung kommen dann Big-Bags zum Einsatz welche sie bei uns anfragen können.


Nach welchem Prinzip arbeitet eine Enthärtungsanlage / Weichwasseranlage und wie funktioniert der Ionenaustausch?



Das im Wasserenthärter eingesetzte Filtermaterial ist ein stark saures Kationen-austauscherharz. Dieses Kationenaustauscherharz hat die Eigenschaft gelöste Ionen durch andere Ionen gleichnamiger Ladung ob positiv oder negativ zu ersetzen. Die Härtebildner wie Calciumionen und Magnesiumionen werden nach einer von uns errechneten Wassermenge aus dem Wasser aufgenommen. Sobald das Filtermaterial eine gewisse Menge an Calciumionen und Magnesiumionen aus dem Leitungswasser / Trinkwasser oder Brunnenwasser aufgenommen hat, ist das Kationenaustauscherharz beladen und erschöpft. Aus dem Härtebildnern Calciumionen und Magnesiumionen entsteht Calciumhydrogenkarbonat ein besser lösliches Natriumsalz als z.B. Natriumhydrogensilikat. Während der Regenration, welche durch die Enthärtungsanlage eingeleitet wurde, wird das Filtermaterial wieder von den Calciumionen und Magnesiumionen durch ein hochkonzentriertes Natriumchlorid eine (Kochsalzlösung) entladen und somit regeneriert. Das Wasser wird von den Härtebildnern fast vollständig bereinigt und erreicht eine Resthärte von 0,00 bis 0,05 °dH. Die Filterfläche steht danach wieder für eine gewisse Aufnahme an Calciumionen und Magnesiumionen zur Verfügung. Dieses Verfahren wird nach einer zuvor errechneten Wassermenge oder eingestellten Zeit von der Enthärtungsanlage automatisch durchgeführt. Es sollte dafür nur ausreichend Regeneriersalz im Vorratsbehälter enthalten sein.

Was ist eine Zwangsregeneration bei einer Enthärtungsanlage / Weichwasseranlage?


Eine Zwangsregeneration kommt immer dann zum Einsatz wenn eine zuvor auf sie ermittelte Wassermenge nicht verbraucht wurde oder sie über einen längeren Zeitraum kein Wasser verbraucht haben auf Grund von Urlaub etc.

Die Eingestellte Zwangsregeneration welche je nach Anwendung zwischen 4 und 7 Tage ausgewählt werden sollte wird von der Enthärtungsanlage automatisch durchgeführt um eine Keimbildung im Filtermaterial zu verhindern.


Daher sollte eine Enthärtungsanlage immer so ausgelegt werden das z.B. Bei einem Intervall von 7 Tagen die Enthärtungsanlage auch im normal Betrieb erst nach 7 Tagen stattfindet.

Wo ist der Unterschied zwischen der MKB Steuerung mit einem BNT und MKC mit einer Clack Steuerung?


MKB Enthärtungsanlagen mit einer BNT 165 Steuerventil

Das von uns verbaute BNT 165 Steuerventil ist ein mengen & zeitgesteuertes Steuerventil welches bei der MKB ECO-Line Serie verbaut wird. Dieses Steuerventil arbeite bei normal Betrieb rein über einen verbauten Wasserzähler der ihre Wasserabnahme und dem Durchfluss runter zählt und eine Regeneration demnach einleitet. Sobald die zuvor angegebene Kapazität in Tonnen (einer internationalen Angabe an Wassermenge 1Tonne = 1000 Liter) aufgebraucht wurde warte die Enthärtungsanlage auf die zuvor programmierten Uhrzeit mit der Regeneration. Die Regenerationszeit wird bei uns im Werk, auf 2 Uhr nachts vorprogrammiert, kann aber über die Steuerung durch sie jederzeit geändert werden. Der Unterschied zu der im Weiteren beschrieben Clack Steuerung ist das, die Wassermenge durch dass BNT 165 Steuerventil nicht automatisch ermittelt wird. Was beutet wenn die zuvor errechnet Wassermenge (die Kapazität) zwischen einer Regeneration aufgebraucht wurde, die Regeneration erst zu einer zuvor eingestellten Regenerationszeit stattfindet. Beispiel: Die Enthärtungsanlage enthärtet 3000 Liter Wasser und die 3000 Liter sind Nachmittags um 17 Uhr aufgebraucht und die Kapazität auf dem LED Display steht bei 0 Tonnen. Dann wird die Regeneration erst um 2 Uhr nachts zu der zuvor eingestellten Zeit durchgeführt. Um so eine Zeitbrücke zu kompensieren wird bei der Programmierung der Enthärtungsanlage je nach Anlagengröße eine Leistungsreserve von 10 -15 % errechnet damit ihnen in der Regel immer weiches Wasser zur Verfügung steht und das Filtermaterial deutlich länger hält. Sollten sie die Wassermenge mal nicht verbraucht haben oder für eine Woche Urlaub machen und verbrauchen kein Wasser wird über die Zeitsteuerung die Regeneration nach 7 Tage nachts um 2 Uhr automatisch durchgeführt. (Eine sogenannte Zwangsregeneration). Des Weiteren ist das BNT 165 Steuerventil mit einer Verschneideeinrichtung ausgestattet über welche die Wasserhärte auf eine gewünschte Ausgangshärte eingestellt werden kann. Über das verbaute Bypass-Ventil kann die Enthärtungsanlage durch das Umstellen von zwei Wasserhähnen auf Stadtwasser umgestellt werden und vom Wassernetz entfernt werden.



MKC / MKCS / MEC / MECS / MDC / MDCS / MDT / MDTS Enthärtungsanlagen mit einem Clack Zentralsteuerventil

Das verbaute Zentralsteuerventil der Marke Clack WS1 CI ,- WS1,25 CI,- WS1,5 CI,- WS2 CI,- und WS3 CI wird bei uns in verschiedene Bauarten an Wasserenthärtungsanlagen in verschiedenen Zollgrößen Durchflussleistungen und Materialausführungen angefangen bei der kleinen Kabinettenthärtungsanlage sowie gemäß DVGW-geprüfte Enthärtungsanlagen bis hin zur Einzel- oder Doppelenthärtungsanlage im Pendelverfahren oder Parallelbetrieben. Enthärter im Gleichstromverfahren oder Gegenstromverfahren, Enthärter in Reihen-Wechsel-Schaltung auf Anfrage und das ganze für ein Höchstmaß an Betriebssicherheit eingesetzt.

Aufgrund einer lernfähigen Steuerung der Mikroprozessor Steuerung wir ihr Wasserverbrauch nicht nur über einen verbauten Wasserzähler ermittelt und demnach eine Regeneration eingeleitet. Sondern auch durch die Lernfähigkeit der Mikroprozessor Steuerung. Das für dass Beispiel ausgewählte Zentralsteuerventil Clack WS1 CI hat den Vorteil das der Wasserverbrauch zu einer zuvor vorprogrammierten Uhrzeit selbstständig berechnet wird. Die Uhrzeit für die Berechnung wird von uns im Werk auf 2 Uhr nachts voreingestellt, welche von ihnen jederzeit geändert werden kann. Das Zentralsteuerventil ermittelt demnach jede Nacht um 2 Uhr ihren Wasserverbrauch der letzten 61 Tage und leitet gegebenenfalls eine Regeneration ein.


Der Vorteil ist das ihnen aufgrund der kurzen Regenerationsphasen im täglichen Ablauf so immer weiches Wasser zur Verfügung steht außer während der Regeneration bei Kabinett und Einzelenthärtungsanlagen. Daher sollte die Regeneration bei Kabinett und Einzelenthärtungsanlagen zu einer Uhrzeit stattfinden in der sie so gut wie kein Wasser benötigen.


Beispiel: Sie verbrauchen am Tag 500 Liter.

Das Zentralsteuerventil der WS1 CI ermittelt das Restvolumen und stellt fest, dass zur nächsten Regeneration noch 350 Liter verbleiben. Dann wird Regeneration noch in der gleichen Nacht durchgeführt, damit Ihnen im täglichen Ablauf jederzeit weiches, weniger kalkhaltiges Wasser zur Verfügung steht. Sollten ihnen wiederum noch 700 Liter an Wasser zur Verfügung stehen wird die Regeneration noch um eine Nacht aufgeschoben.

Wird aus einem nicht vorhersehbaren Grund zum Beispiel durch Besuch der Wasserverbrauch doch erhöht ausfallen was die Enthärtungsanlage vorab nicht ermitteln konnte und es werden doch mehr wie 700 Liter am nächsten Tag benötigt, werden mehr verbrauchte Liter durch eine Leistungsreserve von 10-15% welche von uns bei allen Enthärtungsanlagen vor Programmiert wurden zur Verfügung gestellt.

Die 10-15% berechnete Leistungsreserve dienen bei Normalbetrieb der Langlebigkeit des Filtermaterials. Durch dieses Verfahren sparen sie auf Dauer Salz und Wasser und ihre Technischen Geräte werden vor Kalkinfarkt geschützt. Sollten sie die Wassermenge mal nicht verbraucht haben oder für eine Woche Urlaub machen und verbrauchen kein Wasser wird über die Zeitsteuerung die Regeneration nach 7 Tage nachts um 2 Uhr automatisch durchgeführt. (Eine sogenannte Zwangsregeneration). Des Weiteren kann das Zentralsteuerventil für Vollbesalzungsanlagen und Sparbesalzungsanlagen im Gleichstorm und Gegenstromverfahren eingesetzt werden.

Für das Einstellen der Wasserhärte auf eine gewünschte Ausgangshärte verfügt das Steuerventil über eine Verschneideeinrichtung am Zentralsteuerventil, ein Bypass-Ventil können sie bei uns unter Zubehör noch zusätzlich erwerben, dieses gehört nicht automatisch zum Lieferumfang. Wobei empfohlen wird eine Wasserenthärtungsanlage über einen Montageblock in die Rohrleitung zu montieren.